Wie bereits erwähnt, handelt es sich um eine Pflanze, die sowohl gegen Hitze als auch gegen Kälte ziemlich widerstandsfähig ist. Um ihr wunderschönes Laub nicht zu schädigen, sollte sie jedoch vor intensiver Sonneneinstrahlung im Sommer geschützt werden, während sie im Herbst nicht vollständig der Sonne entzogen werden sollte, da sich dadurch die Färbung des Laubs intensiviert. Im Winter verträgt sie zwar niedrige Temperaturen gut, dennoch ist es ratsam, das Wurzelsystem vor Frost zu schützen, insbesondere wenn sie in sehr flachen Töpfen oder mit freiliegenden Wurzeln kultiviert wird.
Die allgemeine Regel, dass gegossen werden sollte, wenn sich die Erde trocken anfühlt, gilt auch für den Ahorn, wobei jedoch zu beachten ist, dass in heißen Perioden und bei starkem Wind häufiger gegossen werden muss. In diesen Fällen besteht nämlich oft die Gefahr, dass die Erde vollständig austrocknet. Es ist auch zu beachten, dass sowohl Wassermangel als auch Wasserüberschuss zu schweren Störungen der Pflanze führen können. Genauer gesagt führt Wassermangel zu welken Blättern und einem verkümmerten Wachstum, während ein Überschuss zu einer Schwärzung der Blätter an den Spitzen führt.
Alle zwei Jahre für junge Ahornbäume, alle 3-4 Jahre für ausgewachsene Bäume. Das Umtopfen erfolgt im Frühjahr, wenn die Knospen zu schwellen beginnen, aber bevor die Blätter erscheinen. Die ideale Mischung besteht aus 60% Akadama + 30% Fertigerde + 10% Puzzolan.
Die beste Zeit für einen selektiven Schnitt der Äste des Ahorns ist die Zeit des Laubfalls im Herbst (etwa 15/20 Tage), da man dann die gesamte Struktur besser erkennen kann und außerdem kein Saftverlust zu befürchten ist, da die Pflanze in der Ruhephase ist. Man kann auch während der Vegetationsperiode beschneiden, allerdings mit weniger Erfolg. Im Winter sollten die Äste auf keinen Fall beschnitten werden, da der Saft im Ahorn auch ohne Blätter fließt. Vor allem dicke Äste sollten während der Wachstumsphase nicht beschnitten werden. Selbst die Anwendung von Wundverschlusspaste würde das Austreten von Saft nicht verhindern können. Was den Auslichtungsschnitt betrifft, sollte man bedenken, dass die Knospen des Ahorns paarweise auftreten, eine auf jeder Seite des Astes. Durch die Auswahl der Knospen und den richtigen Schnitt der Äste wird das neue Austreiben der Richtung der ausgewählten Knospe folgen. Nach einem guten Schema, das sich an der Richtung des Hauptastes orientiert, sollten sich die Neben- und Tertiäräste nicht kreuzen, sondern ein dichtes und vollständiges horizontales Netz bilden.
Dies erfolgt im Frühjahr an bereits geformten Exemplaren, um das Ausbreiten neuer Triebe zu verhindern. Das Entknospen muss während der gesamten Wachstumsperiode fortgesetzt werden. Bei Exemplaren, die sich noch in der Formung befinden, wird die Technik des Entlaubens angewendet, etwa alle zwei Jahre im Mai/Juni, wobei die Blätter ganz oder teilweise entfernt werden, aber der Blattstiel erhalten bleibt, um eine feinere Verzweigung zu fördern.
Es muss vorweggenommen werden, dass aufgrund der empfindlichen Rinde des Ahorns die Formgebung vor allem durch Beschneiden erreicht wird, sodass das Wickeln nur in Fällen absoluter Notwendigkeit in der Zeit geringerer Aktivität angewendet werden sollte, um eine Beschädigung der eleganten Rinde zu vermeiden. Aufgrund des schnellen Wachstums dieser Art darf der Draht niemals länger als zwei bis drei Monate verbleiben.
Von April bis Anfang Juli alle 15 Tage den Flüssigdünger Bonsan zusammen mit dem Stimulierungsdünger Bonsan oder einmal im Monat den Festdünger Bonsan Hanagokoro zusammen mit dem Stimulierungsdünger Bonsan verabreichen. Von Ende August bis Oktober alle 15 Tage mit Bonsan Flüssigdünger oder Bonsan Hanagokoro Festdünger düngen. Zweimal im Jahr (im Herbst und am Ende des Winters) Bonsan Hanagokoro Festdünger verabreichen; 3-4 Mal im Jahr sollte zusätzlich Bonsan Mineralische Heilungslösung angewendet werden. Um die Wurzelbildung anzuregen, anstelle von Bonsan Flüssigdünger einen organisch-mineralischen Flüssigdünger mit B-Vitaminen verwenden.
Die häufigsten Schädlinge dieser Art sind Blattläuse, Spinnmilben und Mehltau. Befall tritt in der Regel zwischen Frühling und Frühherbst auf. Bei Blattläusen wird alle 10 Tage ein spezielles Blattlausbekämpfungsmittel angewendet, mindestens 3 Mal. Um die Bildung von Spinnmilben zu verhindern, sollte die Pflanze in einer gut belüfteten Umgebung stehen: Bei Befall mit einem Akarizid behandeln.